Umgestaltung der B13
Die Arbeiten im Bereich der Bundesstraße 13 machen weiterhin gute Fortschritte. Ein wichtiger weiterer Meilenstein konnte erreicht werden. Die zweite neue Mittelinsel im Bereich der Ausfahrt Schlossgasse Richtung Osten wurde errichtet. Diese ist mit Straßenlaternen beleuchte und dient zur sicheren Querung der Bundesstraße sowie zur Reduktion der Fahrgeschwindigkeit.
Im derzeitigen Bauabschnitt konzentrieren sich die Arbeiten auf den südlichen Bereich der Bundesstraße zwischen Feldgasse und Schulgasse. Dort wird zwischen Straße und Gehsteig die bestehende Asphaltfläche entfernt. Vorgesehen ist die Neugestaltung zusätzlicher Grünflächen, die zur Aufwertung des Ortsbildes beitragen werden.
Im nächsten Bauabschnitt werden die gleichen Rückbauarbeiten zwischen Schulgasse und der Firma TMT Metall durchgeführt. Im Bereich TMT Metall und im Bereich des alten Friedhofes werden dann zwei weitere Mittelinseln zur sicheren Querung der Bundesstraße errichtet.
Durch den Rückbau der Bundesstraße soll vor allem die Geschwindigkeit des Durchzugsverkehrs reduziert werden. Verkehrsinseln, Baumreihen und eine übersichtliche Straßenraumgestaltung sollen das Ortsbild aufwerten und gleichzeitig die Verkehrssicherheit erhöhen. Besonders Schulkinder und ältere Menschen profitieren künftig von den verbesserten Bedingungen.
Die Rückbauarbeiten auf der Bundesstraße schreiten planmäßig voran. Dennoch fragen sich manche Bürgerinnen und Bürger, warum die Umsetzung so viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Antwort liegt vor allem in der Art der Durchführung des Projekts.
Die Arbeiten werden vom Land Niederösterreich durchgeführt und stellen für die Gemeinde eine besondere Chance dar. Die Bauleistungen werden dem Ort kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Gemeinde Laab im Walde trägt lediglich die Kosten für die benötigten Baumaterialien. Dadurch kann ein Projekt umgesetzt werden, das bei einer vollständigen Eigenfinanzierung ein Vielfaches kosten würde.
Da die Bautrupps des Landes gleichzeitig zahlreiche Projekte in ganz Niederösterreich betreuen, können die Arbeiten jedoch nicht durchgehend an einem einzigen Standort erfolgen. Die Mannschaften werden je nach Dringlichkeit und Baufortschritt auf verschiedenen Baustellen eingesetzt. Dadurch entstehen immer wieder Unterbrechungen, die den Eindruck vermitteln können, dass nur langsam gearbeitet wird.
Langfristig überwiegen jedoch die Vorteile. Der Rückbau dient dazu, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den Ortskern aufzuwerten und die Aufenthaltsqualität für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu verbessern. Gleichzeitig spart die Gemeinde durch die Unterstützung des Landes erhebliche Kosten, da sie lediglich das Material finanzieren muss.
Die Gemeinde bittet daher um Verständnis für die längere Bauzeit. Mit Geduld kann ein hochwertiges Infrastrukturprojekt verwirklicht werden, das den Ort nachhaltig aufwertet und gleichzeitig die Gemeindefinanzen schont.