Wie viel ist genug und wie kann fairer Konsum aussehen?

Ein Denkraum
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Wie viel ist genug und wie kann fairer Konsum aussehen?

Portraitfoto von Alfred Werni

Am Mittwoch, dem 16. September 2026, hielt Jana Brandlmayr vom „Klimabündnis“ einen interaktiven Impuls-Vortrag, wo die Teilnehmer*innen ihre Sichtweise einbringen konnten ("Denkraum") - was sie auch ausgiebig taten.

2. April 2026

Zu diesem Tag hat Österreich so viele Ressourcen verbraucht, wie die Erde in einem ganzen Jahr regenerieren kann.

4 Erden

Würden alle Menschen so leben wie wir in Österreich, bräuchte es knapp 4 Erden, um unseren Lebensstil nachhaltig zu ermöglichen.

7 von 9

planetare Belastungsgrenzen sind bereits überschritten.

Keine “Angst-Macherei”, sondern 4 Fakten:

  1. Das aktuelle globale Erwärmungsniveau liegt bei 1,4°C.

  2. In Österreich war im Jahr 2024 die durchschnittliche Lufttemperatur um 3,1°C über dem vorindustriellen Niveau (1850 - 1900).

  3. Natur verschwindet: Die durchschnittliche Größe der Wildtierpopulationen ist um 73 % zurückgegangen.
    Lebensraumverlust und -zerstörung, Übernutzung, invasive Arten, Krankheiten und der Klimawandel sind weltweit die größten Bedrohungen für die Tier- und Pflanzenwelt.
    ⟶ schwächt Ökosysteme die uns aber Vorteile (Nahrung, sauberes Wasser, Klimareguliereung) bringen

  4. Die reichsten 10 % sind für zwei Drittel der globalen Erwärmung verantwortlich.

Was können wir tun?

Kreislaufwirtschaft

Fairer Konsum

Handlungsfelder

„Genug”

bedeutet nicht, dass alle gleich wenig haben sollen.
Es geht um ein gutes Leben für alle innerhalb ökologischer Grenzen.